Europan 14

Gemeinsam mit Florian Bauböck, Roland Steinhofer und Maximilian Bauböck wurde der diesjährige Beitrag zum Europan-Wettbewerb für Wien erarbeitet.

EUROPAN ist der europaweit größte Ideenwettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur mit anschliessendem Umsetzungsprozess. Die 14. Ausgabe des Wettbewerbs stand unter dem Titel „Produktive Cities“.

Das Projekt trägt den Titel PAULA (Produktive Agricultural Urban Landscape Aggregat)

Ein Baukörper als Großform birgt nicht nur den Vorteil der  Durchmischung im Innenraum, sondern markiert auch selbstbewusst die neue Drehscheibe des Industriegebietes Perfektastraße in Wien – Liesing. Die benötigten Flächen wurden so angeordnet, dass ein multifunktionaler Innenhof aufgespannt wird. Durch die umlaufende Höhenentwicklung wird eine Topographie wie eine Landschaft mitten im Industriegebiet geschaffen. Diese Landschaft besticht als Erholungs- und Produktionsraum. Intensiv begrünte Dachflächen ermöglichen eine Bewirtschaftung  und Lebensmittelproduktion.

Die transparente Fassade gewährt Einblicke auf die Gemüse und Obstproduktion in der Zwischenfassade. Durch ein ausgeklügeltes Klimakkonzept, entsteht einerseits eine Glashaussituation in der kalten Jahreszeit, und andererseits wird einer sommerlichen Überhitzung vorgebeugt.

Das Gebäude erhält durch seine prägnante Formensprache in der heterogenen Umgebung einen hohen Identifikationswert.

http://www.europan.at

Europan web

 

Co-working|-living|-gardening

Dieses Projekt setzt sich mit den Themen „Verdichtung“ und „partizipative Bauprozesse“ in der Stadt auseinander. In einem Bestandsobjekt am Reumannplatz in Wien  wurde ein Wohnhaus für eine Baugruppe mit individuellen Bedürfnissen adaptiert. Gemeinschaft  ist ein wesentliches Grundelement der Gesellschaft, welches in diesem Projekt höchste Priorität  hat.

Hauptidee des Projekts war es die Nutzerwünsche so zu analysieren, dass Zusammenhänge verstanden werden und somit Kooperationen der Nutzer entstehen.

Solche Kooperationen verlangen überlegte Grundrissflexibiltät und ermöglichen es wertvolle Flächen einzusparen. Aus solchen Kooperationen entwickelte sich die Projektidee weiter, somit stehen für die internen Nutzer, sowie Externen, Co-Working-Flächen zur Verfügung. Diese und weitere Gemeinschaftsflächen zeichnen sich am Gebäude durch einen markanten Schnitt durch das Gebäude ab, der sich durch seine Kubatur und Materialität vom restlichen Gebäude abhebt.